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Immunsystem

CD4/CD8-Quotient

ENCD4/CD8 ratio

Geprüft von

Der CD4/CD8-Quotient beschreibt das Verhältnis von CD4+-Helfer-T-Zellen zu CD8+-zytotoxischen T-Zellen im peripheren Blut, wobei der gesunde Referenzbereich üblicherweise mit etwa 1,5–2,5 angegeben wird. Bei jungen, immunkompetenten Erwachsenen überwiegen CD4+-Zellen, die adaptive Immunantworten koordinieren, während CD8+-Zellen infizierte oder transformierte Zellen überwachen. Mit dem Alter akkumulieren — besonders bei CMV-seropositiven Personen — oligoklonale CD8+-Expansionen, die den Quotienten verringern und mitunter unter 1,0 umkehren; dieses Muster ist bei älteren Kohorten und bei HIV-positiven Personen mit Gebrechlichkeit, schlechten Impfantworten und erhöhter Gesamtmortalität assoziiert. Ein invertierter CD4/CD8-Quotient wird zunehmend als Bestandteil der ImmunrisikoProfilierung im Kontext der Immunoseneszenz verwendet.

Quellen

  1. Nikolich-Žugich J. (2018). The twilight of immunity: emerging concepts in aging of the immune system. *Nature Immunology*doi:10.1038/s41590-017-0006-x
  2. Pawelec G. (2012). Hallmarks of human 'immunosenescence': adaptation or dysregulation?. *Immunity and Ageing*doi:10.1186/1742-4933-9-15