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Bildgebung & Diagnostik

FDG-PET-Bildgebung

ENPET-FDG imaging

Die Positronen-Emissions-Tomographie mit 18F-Fluordesoxyglucose (FDG-PET), meist kombiniert mit Niedrigdosis-CT zur Schwächungskorrektur und anatomischen Zuordnung (PET/CT), bildet den regionalen Glukosestoffwechsel ab. Die effektive Dosis liegt bei rund 5–10 mSv (etwa 7 mSv für FDG plus den CT-Anteil). Etablierte Indikationen sind das Staging und die Therapiekontrolle bei Lymphomen, Lungen-, Kopf-Hals-, Ösophagus-, Kolon- und Melanom- sowie vielen weiteren Karzinomen, der Nachweis von Rezidiven, die Beurteilung der kardialen Sarkoidose und von Protheseninfektionen sowie die Differenzialdiagnose von Demenzformen (Alzheimer- vs. frontotemporales Muster der Hypometabolie). FDG ist nicht tumorspezifisch – auch Entzündung, Infektion und braunes Fettgewebe nehmen Glukose stark auf – falsch-positive Befunde sind häufig. Als Routine-Screening auf Langlebigkeit oder Ganzkörper-Vorsorge bei beschwerdefreien Erwachsenen ist die FDG-PET wegen hoher Inzidentalom-Rate, Strahlenexposition und Kosten nicht validiert. Die Akquisition folgt den EANM-Verfahrensleitlinien.

Zuletzt geprüft:

Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Quellen

  1. Boellaard R, Delgado-Bolton R, Oyen WJG, et al.. (2015). FDG PET/CT: EANM procedure guidelines for tumour imaging: version 2.0. *European Journal of Nuclear Medicine and Molecular Imaging*doi:10.1007/s00259-014-2961-x
  2. Johnson KA, Minoshima S, Bohnen NI, et al.. (2013). Appropriate Use Criteria for Amyloid PET: A Report of the Amyloid Imaging Task Force, the Society of Nuclear Medicine and Molecular Imaging, and the Alzheimer's Association. *Journal of Nuclear Medicine*doi:10.2967/jnumed.113.120618