Melatonin
Melatonin ist ein Hormon, das die Zirbeldrüse in Reaktion auf Dunkelheit ausschüttet; es signalisiert die biologische Nacht und hilft, den zirkadianen Rhythmus zu synchronisieren. Es erleichtert das Einschlafen, moduliert die Körperkerntemperatur und wirkt antioxidativ. Die körpereigene Produktion nimmt mit dem Alter ab, und helles Abendlicht unterdrückt die Ausschüttung. Niedrig dosiertes exogenes Melatonin wird bei Jetlag, Schichtarbeit und einem verzögerten Schlafphasensyndrom eingesetzt.
Zuletzt geprüft:
Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Quellen
- Lewy AJ, Wehr TA, Goodwin FK et al.. (1980). Light suppresses melatonin secretion in humans. *Science*doi:10.1126/science.7434030
- Zisapel N. (2018). New perspectives on the role of melatonin in human sleep, circadian rhythms and their regulation. *British Journal of Pharmacology*doi:10.1111/bph.14116
Verwendet in
Artikel· 8
- Was Jetlag wirklich löst (und was sich nur so anfühlt)
- Die Gleiche Schlafenszeit schlägt mehr Stunden im Bett
- Skin Longevity – Wahre Schönheit beginnt von innen
- Winterblues? Nicht mit uns – Tipps für graue Tage
- Mentale Gesundheit im Digitalen Zeitalter
- Haut-Langlebigkeit: Was wir von Dr. Mana Witt bei der Auftaktveranstaltung von Longevity Hamburg gelernt haben
- Morgenlicht-Exposition – Die einfachste Gewohnheit, um Ihren Schlaf zu meistern
- Community Spotlight: Dr. Axel Schumacher - August 2025
