Semaglutide bremste einen blutbasierten Demenz-Risikoscore bei älteren Herzpatienten
Die Analyse deutet an, dass GLP-1-Medikamente gehirnbezogene Blutmarker beeinflussen könnten; echte Demenz-Endpunkte fehlen noch.
Ältere Menschen mit Übergewicht und Herzerkrankung, aber ohne Diabetes, nahmen zwei Jahre lang Semaglutide oder ein Placebo. Ein Bluttest aus 25 Proteinen, der künftiges Demenzrisiko vorhersagt, stieg in der Semaglutide-Gruppe deutlich weniger an. Das ist kein Beweis für weniger Demenzfälle, sondern nur ein langsamerer Anstieg eines Risikomarkers. Es stützt aber die Idee, dass GLP-1-Medikamente dem alternden Gehirn etwas bringen könnten.
Offenlegung von Interessenkonflikten: Zwei Autoren arbeiten für Novo Nordisk, den Hersteller von Semaglutide, und halten Anteile; eine weitere Autorin berät Novo Nordisk.
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