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Journal ArticleNetwork Meta-AnalysisComparative StudyDiabetes, obesity & metabolism·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Typ-2-Diabetes: Jedes Training hinterlässt eigene Spuren im Blut

Einstufung Moderat — auswertung von 60 Studien mit Losverfahren und 2.741 Teilnehmenden; die Daten zu Interleukin-6 sind teils widersprüchlich, die Autoren sehen nur erste Hinweise.

Design
Metaanalyse
Teilnehmende
2.741
Dauer
—
Finanzierung
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Kernaussage

Bei Typ-2-Diabetes ging Ausdauertraining eher mit günstigeren Fetthormonen einher, Krafttraining mit weniger Entzündungsbotenstoffen.


Ausdauertraining und Krafttraining verändern bei Menschen mit Typ-2-Diabetes offenbar unterschiedliche Blutwerte. Nach Ausdauertraining stieg Adiponectin, ein Hormon aus dem Fettgewebe. Leptin, ein weiteres Hormon aus dem Fettgewebe, sank. Zugleich gingen zwei Entzündungsbotenstoffe zurück: TNF-alpha und Interleukin-6. Krafttraining war vor allem mit einem Rückgang dieser beiden Entzündungswerte verbunden.

Die Forschenden fassten 60 Studien zusammen, in denen das Los über Training oder kein Training entschied. Insgesamt nahmen 2.741 Erwachsene mit Typ-2-Diabetes teil. Eine besondere Rechenmethode erlaubte auch Vergleiche zwischen Trainingsarten, die nie direkt gegeneinander getestet wurden. Auch Intervalltraining mit kurzen, harten Belastungen senkte TNF-alpha. Wer häufiger Ausdauer trainierte, hatte einen stärkeren Rückgang von Interleukin-6.

Die Autoren mahnen selbst zur Vorsicht. Bei Interleukin-6 passten die Daten aus verschiedenen Vergleichen teils nicht zusammen. Zusatzauswertungen nach Alter und Gewicht liefern nur erste Hinweise. Die Ergebnisse sollen neue Fragen anstoßen, aber weder eine Rangliste der Trainingsarten noch Trainingsempfehlungen begründen.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.