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Journal ArticleRandomized Controlled TrialMulticenter StudyJAMA neurology·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Hirnscans: Betreutes Lebensstilprogramm bringt kein Extra

Einstufung Moderat — das Los teilte 983 ältere Menschen für zwei Jahre zu; die Hinweise auf Untergruppen halten einer Korrektur für viele Tests nicht stand.

Design
Randomisierte Studie
Teilnehmende
983
Dauer
2 Jahre
Finanzierung
National Institute on Aging (NIH), Alzheimer's Association
Kernaussage

Ein eng betreutes Lebensstilprogramm veränderte Hirnscans älterer Menschen in zwei Jahren nicht klar anders als eines in Eigenregie.


Zwei Jahre lang bewegten sich ältere Menschen mehr, aßen gesünder und trainierten ihr Gedächtnis. Die eine Gruppe tat das in einem eng betreuten Programm, die andere weitgehend in Eigenregie. In den Hirnscans zeigte sich danach kein klarer Unterschied zwischen den beiden Gruppen. Auch in Denktests lagen sie in dieser Teilstudie nicht klar auseinander.

An der US-Studie POINTER nahmen hier 983 Menschen zwischen 60 und 79 Jahren teil. Alle saßen viel, aßen wenig ausgewogen und hatten weitere Risiken für geistigen Abbau. Das Los entschied über die Gruppe. Gemessen wurden unter anderem Eiweißablagerungen, die mit Alzheimer in Verbindung stehen, und die Größe des Hippocampus, einer wichtigen Gedächtnisregion. Einen Hinweis gab es: Wer zu Beginn einen kleineren Hippocampus hatte, schnitt in Denktests mit Betreuung etwas besser ab als in Eigenregie.

Dieser Hinweis ist vorsichtig zu lesen. Laut den Autoren hält er einer Korrektur für viele gleichzeitige Tests nicht stand und muss bestätigt werden. Zudem könnten zwei Jahre zu kurz sein, um Veränderungen im Gehirn zu erkennen. Verglichen wurden zwei Lebensstilprogramme, eine Gruppe ganz ohne Programm gab es nicht.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.