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Journal ArticleProceedings. Biological sciences·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Wachteln, auf mehr Nachwuchs gezüchtet, altern schneller

Einstufung Vorläufig — kontrolliertes Zuchtexperiment über sechs Generationen, aber an Wachteln; ob sich das auf Menschen übertragen lässt, ist offen.

Tierstudie. Ergebnisse lassen sich nicht direkt auf Menschen übertragen. Deshalb ist die Einstufung auf Vorläufig gedeckelt.

Design
Tierstudie
Teilnehmende
—
Dauer
—
Finanzierung
Swiss National Science Foundation; EU Horizon 2020 Marie Skłodowska-Curie…
Kernaussage

Wachteln, die auf mehr Fortpflanzungsaufwand gezüchtet wurden, lebten kürzer, weil ihr Sterberisiko mit dem Alter schneller stieg.


Wer viel Kraft in den Nachwuchs steckt, hat weniger für den eigenen Körper übrig. So lautet eine Grundannahme der Forschung zum Altern. Bisherige Beobachtungen lieferten dazu widersprüchliche Ergebnisse. Bei Japanischen Wachteln wurde die Idee nun im Experiment geprüft: Vögel, die auf mehr Aufwand für die Fortpflanzung gezüchtet wurden, lebten kürzer.

Die Forschenden züchteten zwei Linien. In der einen wählten sie Tiere mit besonders hohem Fortpflanzungsaufwand aus, in der anderen Tiere mit niedrigem. In der fünften und sechsten Generation verglichen sie, wie lange die erwachsenen Vögel überlebten. Der Unterschied lag nicht darin, dass die Tiere schon jung häufiger starben. Vielmehr stieg ihr Sterberisiko mit dem Alter schneller an. Wie stark die Fortpflanzung im Alter nachließ, unterschied sich zwischen den Linien dagegen nicht.

Das Experiment spricht dafür, dass sich das Tempo des Alterns bei Wirbeltieren innerhalb weniger Generationen verändern kann. Untersucht wurden allerdings gezüchtete Vögel. Was das für Menschen bedeutet, lässt sich daraus nicht ablesen.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.