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Journal ArticleNeuroImage·Mai 2026

Antibabypille und Hormontherapie könnten bleibende Spuren im Gehirn von Frauen hinterlassen

Kernaussage

Diese Studie legt nahe, dass lebenslange Hormonexposition das Gehirnaltern prägen könnte, auch wenn sie keine Ursache-Wirkung beweist.


Bei Frauen im Alter von 65 bis 80 Jahren hatten diejenigen, die früher im Leben die Pille genommen hatten, mehr graue Substanz in mehreren Hirnregionen. Die Kombination aus Pille und menopausaler Hormontherapie war mit noch größerem Volumen und dickerem Cortex verbunden. Eine spätere Menopause, also mehr natürliche Hormonexposition, ging ebenfalls mit gesünderer Gehirnstruktur einher. Der Zeitpunkt der Hormonexposition könnte für das langfristige Gehirnaltern wichtig sein.

Offenlegung von Interessenkonflikten: Mehrere Autoren beraten oder erhalten Forschungsgelder von Pharmaunternehmen wie Eli Lilly, Roche und Eisai. Die übrigen Autoren berichten keine Interessenkonflikte.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.