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Journal ArticleReviewnpj aging·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Alternde Zellkraftwerke könnten Stammzellen erschöpfen

Einstufung Vorläufig — eine Übersichtsarbeit, die vorhandene Studien zusammenfasst und keine eigenen Experimente enthält; viele der zitierten Befunde stammen aus Mäusen und Zellen.

Zell-, Gewebe- oder Computerstudie. Noch kein Beleg für Menschen. Deshalb ist die Einstufung auf Vorläufig gedeckelt.

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Geschädigte Mitochondrien könnten Stammzellen erschöpfen und eine leichte, dauerhafte Entzündung im Alter antreiben.


Mit den Jahren kann der Körper Gewebe schlechter erneuern. Dafür sind Stammzellen zuständig, eine Art Reserve, aus der neue Zellen entstehen. Eine Übersichtsarbeit in der Fachzeitschrift npj aging trägt Hinweise zusammen, dass dabei die Mitochondrien eine Schlüsselrolle spielen, die Kraftwerke der Zellen. Nach Ansicht der Autoren sind geschädigte Kraftwerke nicht nur ein Zeichen des Alterns. Sie treiben auch die Erschöpfung der Stammzellen und eine leichte, dauerhafte Entzündung mit an.

Die Autoren beschreiben mehrere Wege. Im Erbgut der Mitochondrien sammeln sich mit dem Alter Fehler an. Zugleich räumt die Zelle beschädigte Kraftwerke schlechter auf. Gelangen Bruchstücke davon ins Zellinnere, deutet das Immunsystem sie als Gefahrensignal und reagiert mit Entzündung. Auch der Stoff NAD+, ein Helfer im Energiestoffwechsel, nimmt im Alter ab. In einer zitierten Studie an alten Mäusen hob die Vorstufe Nicotinamid-Ribosid die Werte wieder an. Das Altern der Stammzellen verzögerte sich, und die Tiere lebten länger.

Als mögliche Ansätze nennen die Autoren NAD+-Vorstufen, Mittel für ein besseres Aufräumen, die Übertragung gesunder Mitochondrien und Gen-Scheren gegen fehlerhaftes Mitochondrien-Erbgut. Viele der zitierten Befunde stammen aus Versuchen mit Mäusen und Zellen. Ob solche Eingriffe beim Menschen langfristig sicher sind, muss laut den Autoren erst gründlich geprüft werden.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.